Tübinger Krebsinformationstag

Krebsexperten treffen, Wissen erweitern, Selbsthilfegruppen und Beratungsangebote kennenlernen, sich austauschen. – Dazu läd das Universitätsklinikum Tübingen Sie ganz herzlich ein.
Bei dem 23. Krebsinformationstag erwartet Sie wieder ein vielfältiges Informationsangebot an Vorträgen, Workshops, Führungen und Expertengesprächen – und natürlich mit der offenen Fragerunde „Patienten fragen – Ärzte antworten“. Aussteller aus den unterschiedlichsten Bereichen freuen sich auf Ihr Interesse in den Pausen.
Bei Knochenmetastasen oder bei Knochenschäden nach Antihormontherapie erhalten viele Krebspatienten Bisphosphonate, die aber auch Nebenwirkungen haben können und im schlimmsten Fall zur Kiefernekrose führen. Daher meiden viele Patienten Bisphosphonate. Vor dieser Reaktion warnt Sebastian Hoefert, denn Bisphosphonate sind von großem therapeutischem Nutzen für die Knochenstabilität. Der Kieferchirurg und Leiter der Bisphosphonatsprechstunde führt aus, wie man mit guter Vorsorge und Mundhygiene die Gefahren in den Griff bekommt. Personalisierte Medizin wäre ohne die molekularbiologischen Untersuchungsmethoden der modernen Pathologie nicht möglich. Falko Fend stellt Ihnen diese Methoden vor und zeigt, wie deren Ergebnisse die Therapiewahl beeinflussen.
Zum Abschluss des Plenums bericht Herr Prof. Zips über Neuerungen in der Strahlentherapie: Im vergangenen Sommer wurde in Tübingen einer der weltweit ersten MR Linac eingeweiht. Das innovative Gerät verbindet die exakte Bildqualität der Magnetresonanztomographie mit der präzisen Bestrahlung des Linearbeschleunigers.
Diese Kombination ermöglicht eine noch präzisere Fokussierung des Behandlungsstrahls auf den Tumor und somit bessere Schonung des gesunden Gewebes.
Am Nachmittag können Sie sich wieder aus den Gesprächen mit Experten, Führungen und Workshops Ihr persönliches Programm zusammenstellen. Das Universitätsklinikum Tübingen freut sich, dass sie durch die vermehrte Einbindung von Selbsthilfeaktiven in die Gespräche mit Experten unserer spezialisierten Zentren die Patientenperspektive noch stärker in den Fokus nehmen kann.
Herr Prof. Zips freut sich auf Ihren Besuch und hofft, dass Sie eine Antworf auf Ihre Fragen finden!

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