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Nutzenbewertung in der Onkologie - Zentren im Spannungsfeld zwischen (politischen) Rahmenbedingungen und Patientenwunsch

Seit ihrer Gründung 1983 ist die Arbeitsgemeinschaft der Tumorzentren, Onkologischen Schwerpunkte und Arbeitskreise in Baden-Württemberg (ATO) auf inzwischen 19 Tumorzentren und Onkologische Schwerpunkte in Baden-Württemberg angewachsen. Die Geschäftsstelle der ATO ist beim Krebsverband Baden-Württemberg angesiedelt.

Als jährliche Veranstaltung steht die ATO für die kontinuierliche Weiterentwicklung der onkologischen Patientenversorgung mit allen beteiligten Berufsgruppen und Selbsthilfeorganisationen. Schätzungen zu Folge werden inzwischen weitaus mehr als 60 % aller Krebspatienten in Baden-Württemberg in einem dieser Zentren interdisziplinär nach den aktuellsten Leitlinien behandelt.

Der Onkologische Schwerpunkt Esslingen freute sich, dass die diesjährige Tagung in Esslingen stattfand.

Die ATO-Tagung widmete sich in diesem Jahr dem streitbaren Thema der „Nutzenbewertung in der Onkologie, Zentren im Spannungsfeld zwischen (politischen) Rahmenbedingungen und Patientenwunsch“.

Stellen diese Bewertungen mit möglichen Einschränkungen nicht einen Eingriff in die Therapiefreiheit des behandelnden Arztes dar? Welche Konsequenzen hat diese Vorgehensweise für die Patienten? Wie geht es weiter mit neuen onkologischen Therapien vor diesem Hintergrund? Welche Einflussmöglichkeiten gibt es? Die ATO brachte in diesem Jahr Vertreter aller beteiligten Bereiche auf ein Podium.

Die diesjährige ATO Tagung mit ca. 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, fand am 10.11.2017 ganztägig in Esslingen statt.

Zusätzlich fand ein Workshop Selbsthilfe im Dialog bereits am Vortag der ATO- Tagung statt. Das Thema hierfür lautete „Was brauchen Selbsthilfegruppen heute? – 25 Jahre Supervisionsangebot für die Selbsthilfe mit Krebs in Baden-Württemberg“.

Weitere Informationen und Bilder zur Veranstaltung finden Sie hier.