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Sonne mit Vernunft

Im Schatten ist die Sonne am schönsten

Sonne mit Vernunft

Sonne fördert Lebensfreude, stärkt den Knochenaufbau und das Immunsystem. Ein zuviel an UV-Strahlung und der Wunsch nach Bräune um jeden Preis hat in den letzten Jahren zu einem alarmierenden Anstieg von Hautkrebserkrankungen geführt.

Die Sonne zu genießen, aber sich auch bewusst zu schützen muss kein Gegensatz sein.

Je jünger, desto wichtiger: Der Schutz der Haut vor Hautkrebs

Das Hautkrebsrisiko wird bereits in Kindheit und Jugend angelegt. Die starke Zunahme von Hautkrebs ist größtenteils auf vermehrte Sonneneinstrahlung im Kindes- und Jugendalter zurückzuführen. Besonders beim Urlaub in südlichen Ländern sollten Sie Ihre Kinder vor zuviel Sonne schützen. Auch hier ist der beste Schutz der Schatten und die Kleidung. Wenn Ihre Kinder - z.B. beim Baden oder Spielen - direkter Sonne ausgesetzt sind, sollten Sie auf wirksame Sonnenschutzmittel achten (Lichtschutzfaktor 30). Achten Sie darauf, dass diese Mittel gegen UVA- und UVB-Strahlung schützen und wasserfest sind. Auch Erwachsene müssen bei andauernder Sonneneinstrahlung mit einer Erhöhung des Hautkrebsrisikos rechnen. Wählen Sie auf jeden Fall solche Sonnenschutzpräparate, die sowohl vor UVA- als auch vor UVB-Strahlung schützen. Cremen Sie sich und Ihre Kinder sorgfältig ein, bevor Sie in die Sonne gehen. Wiederholen Sie es mehrmals täglich, insbesondere nach dem Schwimmen.

Die Wirkung der UV-Strahlung

Unter UV-Strahlung versteht man das unsichtbare, energiereiche Licht, das ein Teil der Sonnenstrahlung ist. Die UV-Strahlung ist die Hauptursache für Alterungsschäden der Haut. Die Folgen der UV-Strahlung können Zellveränderungen, Krebsvorstufen und im schlimmsten Fall Hautkrebs sein.

Entscheidend ist die Früherkennung: die Haut vergisst keinen Sonnenbrand

Das Risiko, an verschiedenen Hautkrebsarten zu erkranken, ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Sonnenbedingte Hautveränderungen und Hautkrebs bilden sich am häufigsten auf sogenannten Sonnenterassen des Körpers (Ohrspitzen und Ohrmuscheln, Nase, Wangen, Unterlippe, Glatze und Handrücken), aber auch an anderen Stellen des Körpers. Sollten Sie langsam wachsende, hautfarbene, teilweise gerötete Knötchen der Haut, abgegrenzte Hautstellen mit Schuppen oder Hornbildung oder kleine, nicht abheilende Wunden entdecken, suchen Sie bitte einen Arzt auf. Achten Sie besonders auf pigmentierte Haut. Verändert sich ein Hautmal in seiner Form, Größe, Färbung, juckt oder blutet es, sollten Sie zu einem Arzt gehen. Nur dieser kann entscheiden, ob eine Hautveränderung harmlos ist. Achten Sie auch bei ihrer Familie auf Hautveränderungen.

So schützen Sie sich

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Schutzmaßnahme Lichtschutzfaktor
Dichte Baumwollkleidung ca. 40
Schatten unter einem Baum ca. 5-15
Leichte Baumwollkleidung ca. 10
Sonnenhut mit breitem Rand ca. 10
Schatten unter dem Sonnenschirm ca. 5

Welcher Hauttyp sind Sie?

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Hauttyp I

Haut: auffallend hell, blass

Sommersprossen: stark

Haare: rötlich

Augen: grün, blau, selten braun

Sonnenbrand: immer schwer, schmerzhaft

Bräunung: keine, nach 1-2 Tagen weiß, Haut schält sich

Am Anfang maximal 10 Minuten in die Sonne

 

 

Hauttyp II

Haut: etwas dunkler als Typ I

Sommersprossen: selten

Haare: blond, braun

Augen: blau, grün, grau

Sonnenbrand: meistens schwer, schmerzhaft

Bräunung: kaum, Haut schält sich

An Anfang maximal 15 Minuten in die Sonne

Hauttyp III

Haut: hellbraun

Sommersprossen: keine

Haare: dunkelblond, braun

Augen: grau, braun

Sonnenbrand: selten, mäßig

Bräunung: gut

Am Anfang maximal 20 Minuten in die Sonne

Hauttyp IV

Haut: braun

Sommersprossen: keine

Haare: dunkelbraun, schwarz

Augen: dunkel

Sonnenbrand: kaum

Bräunung: schnell und tief

Am Anfang maximal 30 Minuten in die Sonne