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Krebsregister

Baden-Württemberg

Klinische Krebsregister

ATO Arbeitsgruppe 04

Sprecherin:
Birgit Trilling
Leiterin des Klinischen Krebsregisters am Südwestdeutschen Tumorzentrum - CCC Tübingen-Stuttgart
Klinisches Krebsregister am Tumorzentrum - CCC Tübingen-Stuttgart
Herrenberger Straße 23
72070 Tübingen
Tel. 07071 29-85237
Fax 07071 29-5225

Das Krebsregister Baden-Württemberg

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Die klinischen Krebsregister der Tumorzentren und Onkologischen Schwerpunkte ("Zentren") haben die Aufgabe, die Krankheitsdaten aller Krebspatienten zu erfassen, die an einem Zentrum behandelt werden, jeweils mit Angaben zur Erkrankung bei Diagnosestellung, zu Therapien und zum Krankheitsverlauf.

Sie dienen damit der Transparenz und Qualitätssicherung in der onkologischen Versorgung. Die regelmäßige Ermittlung der Überlebenszeiten und deren Rückmeldung an die Behandler ist eine Grundaufgabe klinischer Krebsregister.

Die ATO AG Krebsregister

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Die AG der klinischen Krebsregister ist eine der ältesten Arbeitsgruppen innerhalb der ATO und wird gelegentlich immer noch als die AG der Informatiker oder der Tumordokumentare bezeichnet.

Sie ist mit über 40 Mitgliedern auch eine der größten Arbeitsgruppen und trifft sich zweimal pro Jahr, bei Bedarf auch häufiger.r/in, verantwortlich für das Organisieren und Protokollieren der Arbeitsgruppentreffen, die Aktualisierung des Mailverteilers und die Verbreitung neuer Informationen per E-Mail.

Die Sprecherrolle wird jährlich neu vergeben. Sie geht jeweils nach der ATO-Jahrestagung an das Zentrum über, welches die Tagung im folgenden Jahr ausrichten wird.

Der fachliche Austausch und das Streben nach möglichst einheitlichen Arbeitsweisen und Qualitätsstandards sind Schwerpunkte der Arbeitsgruppenarbeit. In den letzten Jahren standen zunehmend auch die äußeren Rahmenbedingungen im Mittelpunkt der Treffen.

Auch in die Neuordnung der landesweiten Krebsregistrierung hat sich die AG seit 2003 sehr stark eingebracht, sowohl mit der Entwicklung von detaillierten Konzepten und Prozessen als auch im ständigen fachlichen Austausch mit dem Sozialministerium, den Krankenkassen und den Trägerorganisationen des neuen Landesregisters.

Die Vorschläge der AG wurden nur zum Teil umgesetzt. Ab 2009 wird in Baden-Württemberg die gesetzliche Meldepflicht für Tumorerkrankungen eingeführt.

Zunehmend werden die klinischen Krebsregister auch in die Zertifizierung bzw. Rezertifizierung von Organzentren eingebunden und gewinnen dadurch mehr Wertschätzung bei der Ärzteschaft und der Verwaltung, meist jedoch ohne zusätzliche personelle Unterstützung.

Mitglieder der AG beteiligen sich inzwischen aktiv am überregionalen Forum klinischer Krebsregister innerhalb des Kooperationsverbunds Qualitätssicherung durch Klinische Krebsregister (KoQK) und gemeinsam durchgeführten Aktionen, wie z.B. den bundesweiten Qualitätskonferenzen Onkologie im Rahmen des alle zwei Jahre stattfindenden Deutschen Krebskongresses in Berlin.