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Krebsverband Baden-Württemberg

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Forschungs- und Entwicklungspreis

Der Vorstand des Krebsverbandes Baden-Württemberg hat anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des Verbandes beschlossen, ab dem Jahr 1999 einen Preis zu schaffen, mit dem Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Onkologie gefördert werden.

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Schon heute existieren zahlreiche Preise auf dem Gebiet der Krebsforschung, die überwiegend auf Grundlagenforschung oder grundlagennahe angewandte Forschung ausgerichtet sind.

Neben der Erforschung der Grundlagen der Biologie der malignen Tumoren und ihrer Diagnostik und Therapie nimmt jedoch, damit verbunden, die Bedeutung der anwendungsbezogenen Forschung und Entwicklungen sowie die Umsetzung von Forschungsergebnissen zum Nutzen des Patienten zu. Dies umfasst neben dem ärztlichen ebenso das psychosoziale und pflegerische Tätigkeitsfeld. Besondere Aufgaben ergeben sich dabei in den Bereichen der psychischen und sozialen Rehabilitation und der Pflege bei kurativer Therapie sowie der Therapie, Pflege, Rehabilitation und Betreuung bei behandelbaren, aber nicht mehr heilbaren malignen Erkrankungen.

Nach Ansicht des Krebsverbandes kann der gegründete Preis dazu beitragen, patientenbezogene Krebsforschung zu fördern und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Institutionen, die sich mit der Betreuung von Krebskranken beschäftigen, zur weiteren Forschung und Entwicklung der für die Krebsbehandlung notwendigen Behandlungs- und Versorgungskonzepten anzuregen.

Da die interdisziplinäre und interinstitutionelle Weiterentwicklung von zunehmender Bedeutung ist und wichtige Impulse in der Vergangenheit bereits häufig von regionalen Kooperationen ausgegangen sind, sollen Konzepte, die einer solchen Zusammenarbeit dienen, besonders in die Förderung einbezogen werden.

Ziel des Forschungs- und Entwicklungspreises ist es also, die angewandte Forschung und Konzeptentwicklung an den onkologischen Behandlungs- und Nachsorgezentren des Landes Baden-Württemberg anzuregen und mitzuhelfen, die Versorgung von Krebspatienten zu verbessern.

Zielgruppe sind Ärzte, Psychologen, Pflegekräfte, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sozialdienste der Tumorzentren und onkologischen Schwerpunkte, onkologischer Nachsorgeeinrichtungen, onkologischer Schwerpunktpraxen und anderer Institutionen, die in der Betreuung, Nachsorge und Rehabilitation in Baden-Württemberg tätig sind. Ausgeschlossen sind Mitglieder des Vorstands und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krebsverbands sowie Jurymitglieder.

Der Preis für Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Onkologie wird jeweils anlässlich der ATO-Tagung des Krebsverbandes Baden-Württemberg verliehen.

Unsere Preisträger

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1999
Prof. Meuret und das Team Clinic-Home-Interface
„Palliativmedizin in der Hausbetreuung unheilbarer Tumorkranker”

2000
PD Dr. med. Manfred P. Lutz
Dipl. Biol. Anette Rebstock
PD Dr. med. Thomas M. Gress
Dr. med. Wolfgang Böck
cand. med. Elke Jödicke
Dr. med. Reiner W. Dahlbender
Dr. Elsbeth Marre
Prof. Dr. med. Franz Porzsolt
PD Dr. med. Dietrich Rothenbacher
PD Dr. med. Karl Heinrich Link
Dipl.-Psych. Miriam Schatz
cand. med. Ulrike Weinhold
Dr. med. Martin Hetzel
Mitarbeiter der Arbeitsgruppe: Psychosoziale Versorgung von Patienten mit gastrointestinalen Tumoren, Ulm

„Therapieentscheidungen in der Onkologie: Mitwirkung von Patienten am Entscheidungsprozess in Abhängigkeit vom Therapieansatz und Verlauf.“

2001
Mitarbeiter der Arbeitsgruppe:
Prof. Dr. med. Carsten Bokemeyer
Prof. Dr. med. Wilfried Budach
Dr. med. Christof Burkart
Prof. Dr. med. Regina Lamberts
Prof. Dr. med. Reinhard Teichmann

„Aufbau eines interdisziplinären Zentrums für Gastrointestinale Onkologie (ZGO) am Universitätsklinikum Tübingen“

2002
Mechthild M. Determann
Dipl. Psych. Chirurgische Klinik und Poliklinik Universität Ulm

„Evaluation der Effekte psychoonkologischer Betreuung auf die Verarbeitung von Angst und auf die Lebensqualität von stationären Patienten mit colorectalen Carcinomen in der Allgemeinchirurgie“

2003
Dr. Ingeborg Schneider und Herrn Armin Kapp, Onkologischer Schwerpunkt Ludwigsburg/Bietigheim

„Netzwerk Palliativ Care“

2005
Matthias Naegele, Student der Pflegepädagogik a. d. KFH Freiburg Medizinische Klinik der Universität Freiburg

"Patientenedukation" Ein Konzeptentwurf für die pflegebezogene Patientenedukation in einer onkologischen Klinik

Anerkennungspreis: Harald Wohlfeil, Stephan Maier, Dr. med. habil. Eberhard Leidig Katharinenhöhe, Rehabilitationsklinik für Kinder und ihre Familien und für junge Menschen
"Langfristige Effekte stationärer, familienorientierter nachsorgemaßnahmen für Familien mit krebskrankem Kind

Anerkennungspreis: Nachsorge-Studiengruppe des OSP Stuttgart unter der Leitung von Dipl. Inform. med. Friedhelm Brinkmann, Prof. Dr. med. Else Heidemann Onkologischer Schwerpunkt Stuttgart
Dr. rer. biol. hum., M.A. Christof Meisner, Dipl.-Biol. Anette Stauch Universität Tübingen, Institut für Medizinische Informationsverarbeitung IMI
"Qualitätssicherung in der Mammakarzinom-Nachsorge"

2007
Anna Hupe, Dipl. Heilpädagogin, Kunsttherapeutin
Elke Reinert, Dipl. Psychologin Tumorzentrum Ludwig Heilmeyer – Comprehensive Cancer Center Freiburg

„Löwenherz“ ... wenn Eltern Krebs haben Aufbau und Implementierung eines Versorgungsangebotes für Kinder und Jugendliche deren Eltern an Krebs erkrankt sind

2009
Annemarie Jung, Palliativ-Care-Pflegekraft, Koordinatorin
Dr. med. Thomas Mandel, Internist und Hämatoonkologe, Palliativmediziner
Heike Fischer, Psychoonkologin Elisabeth Hoffmann, Diplomsozialpädagogin (BA)
Bernhard Meyer, Klinikseelsorger, klinischer Ethikberater
Helga De Silva, Physiotherapeutin
Elke Walter-Rau, Physiotherapeutin Onkologischer Schwerpunktes Heilbronn, Klinikum Am Plattenwald Bad Friedrichshall

"Umsetzung des Konzeptes einer konsiliaren Palliativversorgung im Klinikum Am Plattenwald"

Anerkennungspreis: Dagmar Rosner, Diplom Theologin, Psychoonkologin – (WPO) Sibylle Zengerle-Hübner, Psychol. Psychotherapeutin
"Kreatives Schreiben in der onkologischen Rehabilitation - Schreibwerkstätten im Parksanatorium Aulendorf (Waldburg-Zeil Kliniken)

Anerkennungspreis: Anne Gruninger, Fachfrau für naturheilk. Pflege und Aromapflege, Fachkrankenschwester Anästhesie und Intensivpflege Simone Mayer, Leitung Pflege- und Prozessmanagement, Fachkinderkrankenschwester für pädiatrische Intensivpflege Gerhard Kempter, Fachapotheker Dr. med. Gerhard Fischer, Internist, Hämatologie-Onkologie und Palliativmedizin Onkologischer Schwerpunkt Ravensburg
„Einführung qualitätsgesicherter und evaluierter komplementärer Pflegemethoden im Bereich Onkologie und Palliativmedizin“

2011
Prof. Dr. Charlotte Niemeyer, Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin
PD Dr. Melchior Lauten, Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin
Dr. Ursula Tanriver, Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin
Dr. Kerstin Wenninger, Diplom Psychologin, Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin
Prof. Dr. Jochen Seifert, Innere Medizin II
Dr. Susanne Völkel, Innere Medizin II
Sabine Götz Tumorzentrum Ludwig Heilmeyer – CCCF Universitätsklinikum Freiburg

"Vorsorge und Beratung für junge Menschen nach Krebserkrankung"

Claudia Keller, Leiterin Pflege- und Prozessmanagement, QMB der Organzentren, Zentrumskoordinatorin des Onkologischen Zentrums und des Onkologischen Schwerpunktes der Oberschwabenklinik
Johanna Baur, Onkologische Fachpflegekraft des Onkologischen Zentrums, des Onkologischen Schwerpunktes und der Organzentren
Dr. Gerhard Fischer, Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie-Onkologie und Palliativmedizin, Oberarzt (Leiter des Onkologischen Zentrums, Koordinator Onkologischer Schwerpunkt der Oberschwabenklinik Oberschwabenklinik St. Elisabeth, OSP Oberschwaben

"Einführung eines Onkologischen Pflegekonzeptes und der Onkologischen Pflegevisite"

Anerkennungspreis:
Dr. Phil. Joachim Wiskemann (PhD), NCT Heidelberg
Prof. Gerhard Huber, Institut für Sport und Sportwissenschaft – Universität Heidelberg
Prof. Dr. Cornelia Ulrich, NCT Heidelberg
Prof. Dr. Karen Steindorf, NCT Heidelberg
„Bewegung und Krebs“ Strukturiertes körperliches Training und bewegungstherapeutische Beratung als begleitender interdisziplinärer Therapieansatz in der Onkologie

2013
Keine Ausschreibung

2015
Sonderpreis 25 Jahre Brückenpflege

Grundlagen und Richtlinien

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Stand April 2017

1. Ausgangssituation

 Der Vorstand des Krebsverbandes Baden-Württemberg hat im Jahr 1998 anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des Verbandes beschlossen, ab dem Jahr 1999 einen Preis zu schaffen, mit dem Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Onkologie gefördert werden.

Schon heute existieren zahlreiche Preise auf dem Gebiet der Krebsforschung, die überwiegend auf Grundlagenforschung oder grundlagennahe angewandte Forschung ausgerichtet sind. Daneben nimmt jedoch die Bedeutung der anwendungsbezogenen Forschung und Entwicklungen sowie die Umsetzung von Forschungsergebnissen zum Nutzen des Patienten zu. Dies umfasst neben dem ärztlichen ebenso das psychosoziale und pflegerische Tätigkeitsfeld.

Besondere Aufgaben ergeben sich dabei in

·     den Bereichen der psychischen und sozialen Rehabilitation,

·     der Pflege bei kurativer Therapie sowie

·     der Therapie, Pflege, Rehabilitation und Betreuung bei behandelbaren, aber nicht mehr heilbaren malignen Erkrankungen. 

Mit unserem Preis möchten wir dazu beitragen, patientenbezogene Krebsforschung zu fördern und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Institutionen, die sich mit der Betreuung von Krebskranken beschäftigen, motivieren, neue und innovative Behandlungs- und Versorgungskonzepte zu entwickeln.

Da die interdisziplinäre und interinstitutionelle Weiterentwicklung von zunehmender Bedeutung ist und wichtige Impulse in der Vergangenheit bereits häufig von regionalen Kooperationen ausgegangen sind, sollen Konzepte, die einer solchen Zusammenarbeit dienen, besonders in die Förderung einbezogen werden. 

Ziel des Forschungs- und Entwicklungspreises ist es also, die angewandte Forschung und Konzeptentwicklung an den onkologischen Behandlungs- und Nachsorgezentren des Landes Baden-Württemberg anzuregen und mitzuhelfen, die Versorgung von Krebspatienten zu verbessern.

Der Preis wird alle zwei Jahre verliehen.

 

2. Leitfaden zur Bewerbung 

2.1    Wer kann sich bewerben? 

Ärzte, Psychologen, Pflegekräfte, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sozialdienste der Tumorzentren und onkologischen Schwerpunkte, onkologischer Nachsorgeeinrichtungen, onkologischer Schwerpunktpraxen und anderer Institutionen, die in der Betreuung, Nachsorge und Rehabilitation in Baden-Württemberg tätig sind.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der o. g. Einrichtungen können sich selber für den Preis bewerben.

Kandidatinnen und Kandidaten für den Preis können auch von Dritten vorgeschlagen werden.

Ausgeschlossen sind Mitglieder des Vorstands und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krebsverbands sowie die Mitglieder der Jury.

2.2   Was soll die Bewerbung enthalten?

Projektbeschreibung

Gegenstand der Bewerbung kann eine eigene in Form einer Pressearbeit formulierte oder eine in der Literatur veröffentlichte Arbeit oder ein Bericht über eine erfolgreiche Forschungs- oder Entwicklungstätigkeit oder eine Konzeptentwicklung

sein. Oder beschreiben Sie das Projekt mit Ihren eigenen Worten.

Bitte beachten Sie, dass die Projekte bereits umgesetzt sein müssen und ggf. eine erste Evaluation vorliegen sollte!

Zielgruppen des Projektes

An wen richtet sich das Angebot?

Zielsetzung des Projektes

Was wollen Sie mit dem Projekt erreichen? Welchem Zweck dient Ihre Arbeit?

Projektmanagement

Beschreiben Sie uns den Arbeitsalltag mit dem Projekt. Wie ist das Projekt aufgebaut? Welche Struktur gibt es, welche Hierarchien, arbeiten Sie alleine oder im Team? Wie wird die Arbeit organisiert? Welche Planungsinstrumente und Hilfsmittel nutzen Sie, wie werden Ergebnisse dokumentiert?

Literaturquellen

Bitte benennen Sie in Ihrer Arbeit die genutzten Literaturquellen.

2.3    Umfang der Bewerbung

Bei umfangreichen Arbeiten wird um eine kurze Darstellung des Bewerbungsinhaltes auf max. 10 Seiten gebeten.

2.4   Weitere Unterlagen zu Ihrer       Bewerbung

Bitte geben Sie uns die Kontaktdaten aller an Ihrem Projekt Beteiligten an und nennen Sie uns eine Ansprechperson, die wir bei Fragen zur Bewerbung kontaktieren können.

Bitte nennen Sie uns die Kontaktdaten Ihres Trägers.

Bitte fügen Sie der Bewerbung die jeweiligen Lebensläufe der Bewerber bei (max. 1 DIN-A4 Seite).

Da wir die Unterlagen elektronisch an unsere Jury weitergeben, bitten wir, alle Unterlagen, die der Jury vorgelegt werden sollen, gesammelt in einem PDF-Dokument per Mail einzureichen.

3.      Verfahren des Wettbewerbs 

3.1    Fristen

Die Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte per Mail an die Geschäftsstelle des Krebsverbandes Baden-Württemberg.

Mail-Adresse: info@krebsverband-bw.de

Die Bewerbungsfrist endet am 8. September 2017.

3.2   Kosten

Die Kosten, die Ihnen im Rahmen der Bewerbung entstehen, können nicht übernommen werden.

3.3   Dotierung

Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert.

Sollten mehrere Bewerber die gleiche Stimmenanzahl der Jury erhalten, wird der Preis geteilt.

Bewerbungen, die durch besondere Ideen und Konzepte auffallen, können eine gesonderte Auszeichnung erhalten.

Das Preisgeld ist zweckgebunden für die weitere Projektarbeit einzusetzen.

3.4   Jury

Die Jury ist aus dem Vorstand des Krebsverbandes Baden-Württemberg e.V. zusammengesetzt. Vorsitzender der Jury ist der Vorsitzende des Krebsverbandes Baden-Württemberg e.V..

3.5    Auswahl, Benachrichtigung, Preisverleihung und Präsentation des/der Preisträger

Alle Preisträger werden per E-Mail über den Eingang Ihrer Bewerbung informiert 

Die Information des/der Preisträger erfolgt bis spätestens zwei Wochen vor der Verleihung; ebenso die Information über die Absagen. 

Der Preis für Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Onkologie wird anlässlich der Arbeitstagung der baden-württembergischen Tumorzentren, Onkologischen Schwerpunkte, onkologischen Arbeitskreise und verwandten Organisationen (ATO-Tagung) des Krebsverbandes Baden-Württemberg am 10. November 2017 verliehen.

Die Preisträgerbewerbung und ggf. besonders ausgezeichnete Bewerbungen sollen von dem Preisträger / den Preisträgern jeweils selbst im Rahmen der Preisverleihung vorgetragen werden. Dabei kann die Form der Präsentation frei gewählt werden.

3.6   Publizität

Preisarbeiten können bei Veröffentlichungen mit dem Zusatz „Forschungs- und Entwicklungspreis 2017 des Krebsverbandes Baden-Württemberg e. V.“ versehen werden.

Im Einvernehmen mit den Preisträgern werden die Arbeiten in den dem Krebsverband zugänglichen Medien präsentiert bzw. veröffentlicht.

3.7   Sonstiges

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Ausschreibung 2017

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Der Krebsverband Baden-Württemberg hat im Jahr 1998 anlässlich seines 25-jährigen Jubiläums beschlossen, einen Preis zu schaffen, mit dem Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Onkologie gefördert wird. Er wurde erstmalig im Jahr 1999 verliehen. 

Mit dem Forschungs- und Entwicklungspreis sollen herausragende Leistungen in der anwendungsbezogenen Forschung und Konzeptentwicklung im psychosozialen, ärztlichen und pflegerischen Bereich der Versorgung von Krebspatienten in Baden-Württemberg gewürdigt werden. Ärzte, Psychologen, Pflegekräfte, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sozialdienste der Tumorzentren und onkologischen Schwerpunkte, onkologischen Nachsorgeeinrichtungen, onkologischen Schwerpunktpraxen und verwandten Organisationen aus Baden-Württemberg sollen zur weiteren Forschung und zur Umsetzung von Forschungsergebnissen zum Nutzen der Patienten angeregt werden. Besonderes Gewicht wird auf den interdisziplinären und/oder interinstitutionellen Charakter der Preisarbeiten gelegt.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der o.g. Einrichtungen können sich selber für den Preis bewerben. Kandidatinnen und Kandidaten für den Preis können aber auch von Dritten vorgeschlagen werden. Gegenstand der Auszeichnung kann eine eigene, in Form einer Pressearbeit formulierte oder in der Literatur veröffentlichte Arbeit, ein Bericht über eine erfolgreiche Forschungs- und Entwicklungstätigkeit oder einer Konzeptentwicklung, aber auch der begründete Vorschlag eines Dritten sein. 

Der Preis in Höhe von 5.000 € wird alle zwei Jahre im Rahmen der Arbeitstagung der baden-württembergischen Tumorzentren, Onkologischen Schwerpunkte, onkologischen Arbeitskreise und verwandten Organisationen (ATO-Tagung) des Krebsverbandes Baden-Württemberg vergeben.

Bewerbungen und Vorschläge mit Anlagen und Begründung sind per Mail bis zum

8. September 2017 an die Geschäftsstelle des Krebsverbandes Baden-Württemberg e.V., Mailadresse: info@krebsverband-bw.de, zu richten. 

Weitere Details entnehmen Sie bitte den Richtlinien zum Forschungs- und Entwicklungspreis des Krebsverbandes Baden-Württemberg e. V., unter anderem publiziert im Internet unter www.krebsverband-baden-wuerttemberg.de

Förderpreis Selbsthilfe nach Krebs

Der Vorstand des Krebsverbands Baden-Württemberg hat anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des Verbandes beschlossen, ab dem Jahr 1999 einen Preis zu schaffen, mit dem die Selbsthilfe nach Krebs gefördert wird.

Das Engagement in einer Selbsthilfegruppe hat zweifelsohne positive Auswirkungen auf die Krankheitsbewältigung und Lebensqualität der Betroffenen. Selbsthilfegruppen sind ein unverzichtbarer Baustein im Netzwerk der Nachsorge und psychosozialen Begleitung von Krebspatienten. Selbsthilfegruppen stellen eine wichtige Lobby zur Durchsetzung gesundheitspolitischer Inhalte dar, die sich an den Betroffenen orientiert.

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Neben den bisherigen Mitgliedern der Selbsthilfegruppen ist es anzustreben, in Baden-Württemberg auch solche Institutionen und Menschen in die Entwicklung und Umsetzung von Ideen zur Förderung der Selbsthilfe nach Krebs zu gewinnen, die nicht von vornherein mit dieser Thematik zu tun haben. Beispielsweise Kommunen, Privatpersonen; Medienvertreter etc..

Die breite Ausschreibung des Preises soll dem Rechnung tragen. Es sollen Initiativen, Aktionsformen, Angebote, Materialien etc. entwickelt werden, die in besonderem Maße dazu geeignet sind das Prinzip der Selbsthilfe und der Selbsthilfegruppen zu stärken, die bestehenden Selbsthilfegruppen und ihre Inhalte und Formen zu unterstützen, die Arbeit unterschiedlicher Einrichtungen und Gruppen in der Krebsheilkunde und Nachsorge zu verknüpfen und/oder sachgerecht über Selbsthilfe informieren.

Der Förderpreis richtet sich an bereits bestehende Selbsthilfegruppen, die eine neue Idee verwirklichen. Neue Gruppen, die ein besonderes Konzept vertreten. Einzelpersonen oder Institutionen, die in besonderer Form die Selbsthilfe nach Krebs unterstützen. Autoren, Journalisten aller Medienbereiche, die in ihren Beiträgen in herausragender Form das Thema Selbsthilfe nach Krebs behandeln.

Die Bewerbung kann von Initiativen, Gruppen und Einzelpersonen, die in Baden-Württemberg tätig sind bzw. deren Konzept sich auf Baden-Württemberg bezieht, selbst oder von Dritten an den Krebsverband Baden-Württemberg e.V. gerichtet werden.

Der Preis in Höhe von 2.500 € wird im zweijahres Abstand auf der Mitgliederversammlung des Krebsverbandes Baden-Württemberg überreicht.

Grundlagen und Richtlinien

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Die Grundlagen und Richtlinien werden derzeit überarbeitet.

Ausschreibung 2018

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Wir überarbeiten derzeit den Ausschschreibungstext.